Der Monatsrückblick Januar 2026 war für mich ein Monat des Ankommens und Sortierens. Nach einem intensiven Jahr 2025 habe ich mir bewusst Zeit genommen zu fragen: Wohin geht die Reise? Was funktioniert? Was braucht mehr Aufmerksamkeit? Herausgekommen sind drei zentrale Themen: Mein zweites Standbein – Coaching auf Englisch für internationale Frauen – nimmt endlich Form an. Ich habe begonnen, die „Omas gegen Rechts“ zu unterstützen, weil Wegschauen keine Option ist. Und ich räume auf – nicht nur im Außen, sondern auch im Kopf und im Herzen. EFT hilft mir dabei, das Kopfkarussell zu stoppen. Der Januar war ein Monat der Klarheit, der kleinen und großen Entscheidungen. Und genau so soll 2026 weitergehen: mit Fokus, Herz und dem Mut, Dinge anzupacken.
Coaching auf Englisch – Mein zweites Standbein nimmt Form an
Der Januar hat mir eine wichtige Erkenntnis gebracht: Ich nutze mein „außergewöhnliches Talent“ – wie es mehrere Menschen formuliert haben – viel zu wenig. Die englische Sprache ist meine Muttersprache, und genau das kann für viele Frauen der Schlüssel zu besserer Unterstützung sein.
Mein Fokus liegt jetzt verstärkt auf Coaching und Mentoring auf Englisch für Frauen, die nach Deutschland gekommen sind. Sei es, weil sie selbst einen Job übernommen haben, oder als Partnerin mit Familie ihren Partner begleitet haben. Diese Frauen tragen oft einen enormen Mental Load: perfekt im Job performen, die Familie managen, sich in einem neuen Land zurechtfinden – und das alles meist auf Deutsch, einer Sprache, die noch nicht zur zweiten Natur geworden ist.
Hier setze ich an: Als Sparringspartnerin und Mentorin auf Englisch hole ich diese Frauen da ab, wo sie stehen. Wir arbeiten daran, den Mental Load zu reduzieren, Prioritäten zu setzen und den Druck rauszunehmen, immer perfekt abliefern zu müssen. Denn viele, die nach Deutschland kommen, sprechen fließend Englisch – oft besser als Deutsch. Warum also nicht in der Sprache arbeiten, in der sie sich wirklich ausdrücken können?
Dieses zweite Standbein neben meiner Arbeit mit Frauen beim Start in die Selbstständigkeit fühlt sich richtig an. Es verbindet meine Herkunft mit meiner Berufung.
Monatsrückblick Januar: Aufräumen im Außen und Innen – Was darf bleiben, was muss gehen?
Der Januar war für mich ein Monat des Sortierens. Nicht nur im Business – wo geht die Reise hin, was funktioniert, was nicht? – sondern auch ganz konkret: physisch und emotional.
Nach dem Tod meiner Eltern habe ich erlebt, wie viel sich in einem Leben ansammelt. Berge von Dingen – manche mit emotionalem Wert, viele ohne jeden Bezug zu mir. Ich habe wahnsinnig viel weggeworfen, vieles ohne ein zweites Mal hinzusehen. Diese Erfahrung hat etwas mit mir gemacht: Ich möchte meinem Kind nicht das Gleiche hinterlassen. Nicht nach dem Motto: „Hier, Kind, sieh zu, wie du damit klarkommst.“
Also habe ich im Januar begonnen, auch mein eigenes Leben zu durchforsten. Was hat sich angesammelt? Was kann wirklich weg? Dieser Prozess ist nicht nur äußerlich – er hilft mir auch innerlich, Klarheit zu gewinnen.
Und dabei merke ich wieder: EFT (Emotional Freedom Techniques) ist ein unverzichtbares Werkzeug für mich. Wenn ich es nicht regelmäßig anwende, geht bei mir das Kopfkarussell los. Wir sind Menschen, gerade wir Frauen ticken anders – wir brauchen Methoden, die uns helfen, aus dem Overthinking rauszukommen. EFT ist für mich genau das, und ich flechte es deshalb bewusst immer wieder in meine Arbeit ein.
Omas gegen Rechts – Warum ich mich engagiere
Im Januar habe ich einen weiteren wichtigen Schritt gemacht: Ich habe begonnen, die Gruppe „Omas gegen Rechts„ zu unterstützen. Die E-Mail-Verteilerliste und WhatsApp-Gruppe sind eingerichtet, und diese Woche wird sich klären, wie ich konkret weiter helfen kann.
Warum mir das wichtig ist? Als Amerikanerin sehe ich gerade hautnah, was in den USA passiert. Ich habe im Geschichtsunterricht nicht geschlafen. Ich habe Eltern, die in einer Zeit aufgewachsen sind, die ich mir nicht noch einmal wünsche – schon gar nicht für mein Kind.
Wenn ich zurückblicke auf meine eigene Kindheit und Jugend, erinnere ich mich hauptsächlich an „Atomkraft? Nein, danke!“ als großes gesellschaftliches Anliegen. Heute ist es der Rechtsruck, der mir Sorgen macht. Und wegsehen ist keine Option.
Deshalb engagiere ich mich. Weil Demokratie und Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeit sind. Weil ich als Mutter Verantwortung trage. Und weil ich die Fähigkeiten habe, zu unterstützen – also tue ich es.
Was im Januar 2026 sonst noch los war
- Mein erstes Standbein bleibt stark: Ich unterstütze weiterhin Frauen beim Start in die Selbstständigkeit – das ist und bleibt meine Kernkompetenz und Herzensangelegenheit.
- Klarheit über meine Zielgruppen: Frauen in der Selbstständigkeit UND internationale Frauen in Deutschland – beides sind Gruppen, die ich mit meiner Arbeit erreichen und unterstützen möchte.
Ausblick auf den Februar 2026
- Coaching auf Englisch weiter ausbauen: Konkrete Angebote formulieren und sichtbar machen.
- Omas gegen Rechts: Die Unterstützung konkretisieren und aktiv werden.
- EFT stärker kommunizieren: Zeigen, wie diese Methode Frauen im Alltag und Business hilft.
- Weiter aufräumen: Äußerlich und innerlich – dieser Prozess geht weiter.




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